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Seit mehr als 2 Jahren befinden sich die Mitarbeiter der Leitstelle Traunstein auf Lehrgängen für die Anpassungsausbildung zum „Disponenten ILS Bayern" im Rahmen der Errichtung der künftigen ILS Traunstein. Von September bis November 2009 wurden nun die letzten 5 Kollegen bei der Werkfeuerwehr InfraServ GmbH in Burgkirchen/Gendorf geschult, auch sie haben mit Erfolg die Ausbildung abeschlossen. Alle Mitarbeiter der Leitstellen in Bayern durchlaufen während dieser Realisierungsphase mehrere Wochen lang die Weiterbildungslehrgänge.
Diese hohe Belastung ist für die Mitarbeiter der bisherigen Leitstelle enorm und kann und konnte nur gemeinsam durch das hohe Engagement und die Motivation aller Kollegen aufgefangen werden. Die Ausbildungen in den einzelnen Feuerwehr-Modulen dienen dazu, dass alle Mitarbeiter der zukünftigen ILS Traunstein für ihre Aufgabe im Bereich des Feuerwehrwesens bestens gerüstet sind, denn lt. Artikel 2 ILSG lautet dies: Entgegennahme aller Notrufe, Notfallmeldungen, sonstiger Hilfeersuchen und Informationen für RD und FW im Leitstellenbereich, Disposition und Alarmierung der erforderlichen Einsatzkräfte und Mittel, Begleitung aller Einsätze und Unterstützung der Einsatzleitung!
Im ersten Halbjahr 2009 haben weitere 5 Kollegen der Leitstelle Traunstein das Feuerwehr-Modul I nach 280 Stunden Ausbildung bei den Feuerwehren in Erlangen und Fürth mit den Prüfungen in Theorie und Praxis abgeschlossen.
Hier ein kurzer Einblick über einen der letzten Kurse, der bei der Berufsfeuerwehr in Fürth stattfand: Unter der Leitung von HBM Helmut Bischoff, HBM Andreas Engelhardt und HBM Detlef Danner von der BF Fürth erlernten die 9 Teilnehmer aus den Leitstellen Traunstein, Bayreuth, Weiden, Passau und Krumbach die grundlegenden Tätigkeiten und das Wissen, welches für den Dienst bei einer Feuerwehr notwendig ist. Die „Auszubildenden" unternahmen neben den theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten auch Exkursionen, z.B. zum Flughafen Nürnberg und ins Stadttheather Fürth, hier konnte man einmal hinter die Kulissen schauen, was einem „Zuschauer" sonst verborgen bleibt. Des Weiteren wurden ihnen alle Tätigkeitsbereiche der Feuerwehren in Theorie und Praxis aufgezeigt. Neben einem Umfangreichen und anspruchsvollem theoretischen Unterricht, gehörte auch die praktische Ausbildung in Brandbekämpfung und Technischer Hilfeleistung dazu. Die Theorie umfasste unter anderem die Themen Chemie, Physik, Mechanik, Baukunde, Fahrzeugkunde, Rechtskunde und vieles mehr. In der Praxis wurden neben den feuerwehrtypischen Themen Brandbekämpfung und THL auch andere Bereiche wie z.B. Höhenrettung mit der Höhenrettungsgruppe der BF Fürth geübt. Ebenso wurden auf dem Main-Donau-Kanal Bootsübungen durchgeführt. Langeweile kam bei dem sehr umfangreichen Unterrichtsstoff zu keiner Zeit des Lehrgangs auf, jeweils am letzten Werktag wurde eine Erfolgskontrolle geschrieben. Der Lehrgang schloss nach knapp 8 Wochen mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung ab. Das Engagement und die fachliche Kompetenz der Dozenten und Ausbilder spiegelte sich dann auch in der Abschlussprüfung wieder - alle „Feuerwehr-Azubis" haben mit Bravour bestanden.
Anbei noch ein paar Bilder, die die verschiedenen praktischen Ausbildungsbereiche kurz aufzeigen:
    
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