"Eklat" bei Jahresabschlussfeier - "Der" Nikolaus kam nicht

Für einen "Eklat" sorgte bei der gestrigen Jahresabschlussfeier die "AAN" (Agentur für Arbeitssuchende Nikoläuse): der bereits gebuchte und fest ins Prgramm genommene Nikolaus vom letzten Jahr (wir berichteten) kam nicht. Daür schickte die Agentur in letzter Sekunde zwei Herren aus dem benachbarten Österreich, die sich als Ersatz-"Nikoläuse" ausgaben ... ...

Zu Beginn der Jahresabschlussfeier im "Sailer Keller - Traunstein" begrüsste der Geschäftsführer des ZRF Traunstein, Josef Gschwendner, den "verloren geglaubten" Dienststellenleiter Anton Groschack recht herzlich. Fast ein ganzes Jahr war er von der Bildfläche verschwunden (nur kurz sah man ihn ab und an in Traunstein) - so pendelte er laufend zwischen Nürnberg, Geretsried und seinem Heimatort Waging am See. Aber nun, so Gschwendner, ist er wieder da - und in der Tasche hat er einen "B4"-Lehrgang (wir berichten noch gesondert ...) mitgebracht. Als kleine Anerkennung vorab bekam er einige kleine Geschenke überreicht, die von den anwesenden Kolleginnen und Kollegen mit anhaltendem Applaus gewürdigt wurden. Ein besonderer Dank ging aber auch an den stellvertretenden Leitstellenleiter Gerhard Jäkel, der in dem vergangenen knapp 11 Monaten die Vertretung der Dienststelle übernahm.

Nachdem die offiziellen Gruß- und Dankesworte verklangen, gab es nach dem hervorragenden Essen des "Sailer-Kellers" einen Eklat: der bereits wie oben schon erwähnt gebuchte "Nikolaus" vom vergangenen Jahr kam nicht - dafür traten zwei (ja was waren die nun - "Niko-Läuse" oder "Waldgeister") Herren aus dem benachbarten Österreich auf. Sie entschuldigten den nicht erschienen "Nikolaus" - dieser habe in Berlin einen Freund gefunden und wäre nun pässlich. In letzter Sekunde wurden sie nun von der "AAN" aus dem österreichischen Waldviertel hier nach Traunstein geschickt. Welch ein Anblick der beiden Herren: zerlumpt, mit schiefen Zähnen und einem österreichischen Dialekt, bei dem so mancher ganz genau hinhören musste, um was es geht (so z.b. ein Mitabeiter aus der Oberpfalz).

Vermutlich wusste die Agentur genau, warum die beiden Herren nach Traunstein geschickt wurden - ist ja so mancher "Kunde" der ILS auch nicht gerade "einfach" ... Aber was alle anwesenden Mitarbeiter (Hauptamtlich und Nebenamtlich) am meisten erstaunte: die beiden Herren konnten genau über die Mitarbeiter Auskunft erteilen - und so mancher musste über seine "Taten" ("flinke" Hände aus Piding) oder Marotten (Typänderung mit 50, Auto mit 224 PS in der Garage, welches nur per Hand raus und reingeschoben wird, damit keine Standplatten entstehen und weil der Sprit so teuer ist ...) einen kleinen Schlag mit der Rute über sich ergehen lassen (Anmerkung nebenbei: lieber Schmidl - für die Organisation dieser "Herren": herzlichen Dank! Wir haben selten so gelacht ...).

Auch unsere neuen Kollegen Hermann und Martin wurden, nachdem sie "das" Weihnachtslied schlechthin ("Stille Nacht") vor Publikum vortrugen (Text angeblich auf ukrainisch) mit Applaus in den Kreis der Kolleginnen und Kollegen der ILS Traunstein aufgenommen.

Mit einem persönlichen kleinen Geschenk für jeden Mitarbeiter war es weit nach Mitternacht, als man sich dann auf den Heimweg machte (oder noch eine andere Lokalität aufsuchte ...)

Hier ein paar Eindrücke - vorab: es ist sehenswert ...

Die-FührungsmannschaftDie-FührungsmannschaftDie-zwei-HerrenEinfach-genialGeschäftsführer-auf-KnienGeschäftsführer-auf-KnienKeiner-Schuld-bewusstLustig-warsMr.-Flinker-FingerNikolausNikoläuseNikoläusePersönlicher-Dank-an-jeden-MitarbeiterPersönlicher-Dank-an-jeden-MitarbeiterSystemi-auf-den-KnienWas-ist-im-Koffer

 

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