Wenn Helfer selbst in Not geraten

Der Teisendorfer Rettungswagen des Roten Kreuzes ist am Sonntagmittag bei einem Notarzteinsatz im Höglwörther Seebad in der feuchten Wiese eingesunken und drohte umzukippen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Anger brachten das Fahrzeug mit Stahlseilen, Hebekissen und Stützbrettern auf festen Untergrund zurück. Verletzt wurde niemand; auch der Sachschaden ist minimal.


Um 11.23 Uhr schickte die Leitstelle Traunstein das Rote Kreuz mit dem Teisendorfer Rettungswagen und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zu einer intern erkrankten Frau an den Höglwörther See. Der Pilot konnte direkt am Seeufer landen, wobei die Einsatzkräfte mit dem Rettungswagen über die schmale Sandstraße bis ins Freibad fuhren, wo die Frau auf Hilfe wartete. Nach medizinischer Erstversorgung sollte die Patientin in den Rettungswagen eingeladen werden. Beim Rückwärtsfahren sank das Fahrzeug in der feuchten Wiese einseitig ein und drohte umzukippen.

Die mittlerweile stabilisierte Patientin konnte mit einem Privatfahrzeug bis zum Hubschrauber gebracht und danach zum Klinikum Traunstein geflogen werden. 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Anger rückten mit drei Fahrzeugen an und sicherten den in Schieflage geratenen Rettungswagen mit Stahlseilen und Hebekissen ab. Unter vereinten Kräften und mit Stützbrettern und einem Seilzug schafften sie es, das Fahrzeug zurück auf festen Untergrund zu ziehen. Bis auf ein kaputtes Seitenspiegelglas entstand kein Sachschaden.

Bericht & Bilder: Markus Leitner (BRK KV Berchtesgadener Land)

Der RTW in Schieflage

Teisendorf 71/1 braucht Hilfe

Der Einsatzort am Höglwörther See

 

Webcam Ramsau

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