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Freud & Leid - beides liegt so nah ... besonders im Rettungsdienst
Freud und Leid - beides liegt so nah - besonders im Rettungsdienst ... Dies erfuhr am heutigen Tag die Besatzung von "Christoph 14" aus Traunstein. Nach einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang wurde die Besatzung nach Österreich beordert. Anforderungsgrund: einsetzende Wehen - wie es ausging: lesen Sie bitte weiter ...
Als gegen 10.30 Uhr am heutigen Tag der Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" zu einem schweren Verkehrsunfall flog, wusste noch keines der Besatzungsmitglieder, das Freud & Leid so nah zusammen liegen - besonders bei zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen. Auf Anflug zum Unfallort auf der B299 bei Unterneukirchen wurde die Maschine vom bereits vor Ort befindlichen Notarzt abbestellt - eine Person verstarb noch an der Unfallstelle, ein weiterer Verletzter konnte vom Notarzt Altötting mit leichten Verletzungen ins Klinikum Altötting verbracht werden. Auf Rückflug wurde der Rettungshubschrauber nach Österreich angefordert: einsetzende Wehen waren der Anforderungsgrund. Als kurz nach der Versorung der werdenden Mutter in Ostermiething die Maschine Richtung Traunstein abhob, setzten die Wehen so heftig ein, daß die Geburt kurz bevorstand. In der Nähe von Taching am See ging "Christoph 14" zur Landung - und die Besatzung half im Hubschrauber der Mutter, die junge Erdenbürgerin Gesund und Wohlauf zur Welt zu bringen. Mit der glücklichen Mutter und ihrer Tochter Janine startete kurz danach "Christoph 14" nach Traunstein, wo sie am Landedeck schon vom pädiatrischen Team erwartet wurden. In das Bordbuch konnte Pilot Markus Pabst eintragen: Start Ostermiething - 1 Passagier - Landung Traunstein -2 Passagiere ...
Notärztin Dr. A. Schnitzer, RA G.Hocheder und Pilot M.Pabst halfen "Janine" auf die Welt
Entbindung im Rettungshubschrauber - eine Herausforderung für alle ... (Geburtsort: ein Acker nähe Taching am See)