"Christoph 14" - im Jahr 2009 über 1.400 mal im Einsatz
Der am Klinikum Traunstein stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 14“ war 2009 insgesamt 1.406-mal im Einsatz und transportierte oder verlegte 718 Notfallpatienten in eine Klinik. Diese Gesamtzahl bedeutet eine Steigerung von 42 Einsätzen gegenüber dem Jahr 2008. Aufgrund der Disponierung als ergänzendes Rettungsmittel durch die Leitstelle Traunstein lag die Anzahl der Fehleinsätze bei unter fünf Prozent.
Das auf den beiden Rettungshubschrauberstationen in Traunstein und Kempten ("Christoph 17") praktizierte "Rettungstau-System" für Einstäze im unwegsamen Gelände (hierbei hängt entweder der Notarzt oder ein speziell an diesem System ausgebildeter Bergwacht-Mann an einem Rettungstau unter der Maschine), wurde im Jahr 2009 insgesamt 69 mal eingesetzt.
Diese Einsatzzahlen veröffentlichte nun die Bundespolizei Fliegergruppe und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastropenhilfe. Seit über 30 Jahren ist das Bayerische Rote Kreuz im Auftrag des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung der Betreiber der Rettungshubschrauberstation in Traunstein. Der Helikopter vom Typ EC 135 T2i hat einen Einsatzradius von 50 bis 60 Kilometer rund um die Kreisstadt und ergänzt bei Bedarf den bodengebundenen Rettungsdienst sowie Einsätze der Wasser- und Bergrettung. Weitere Aufgaben sind Verlegungstransporte von Klinik zu Klinik, die von einem Arzt begleitet werden müssen (Sekundär-Transporte).