Übersicht über die Berg- und Wasserrettung PDF Drucken E-Mail

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Die Bergwacht Bayern führt den Rettungsdienst in den alpinen Einsatzbereichen und an unwegsamen Einsatzschwerpunkten durch. Sie ergänzt in besonderen Fällen die weiteren Einheiten des Rettungsdienstes auch außerhalb ihrer Einsatzbereiche. Sie wird durch die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung auf der Basis des Bayerischen Rettungsdienstgesetztes und öffentlich-rechtlicher Verträge mit der Durchführung des Rettungsdienstes beauftragt.

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Die Hauptaufgabe, der die Wasserwacht 1883 erstmals nachging, ist gemäß der Ordnung für die Wasserwacht die Verhinderung des Ertrinkungstodes sowie die Durchführung der damit verbundenen vorbeugenden Maßnahmen - im Allgemeinen also die Erhöhung der Sicherheit beim Baden und im Wassersport.
Die wichtigsten Aufgaben der Wasserwacht:
  1. Durchführung des Wasserrettungsdienstes
  2. Aus- und Fortbildung von geeigneten Einsatzkräften
  3. die Verbreitung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwimmens und Rettungsschwimmens in der Bevölkerung, insbesondere bei der Jugend, in Schulen und Verbänden
  4. Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung besonderer Einheiten für den Einsatz bei Großschadensereignissen
  5. Mitwirkung bei der Bekämpfung von Schadensereignissen und ihren Auswirkungen
  6. Mitwirkung bei der Erhöhung der Sicherheit auf, an und in Gewässern (einschließlich Wasserstraßen) und in öffentlichen Bädern
  7. Suche und Bergung von Ertrunkenen
  8. Mitwirkung beim Natur- und Gewässerschutz nach den gesetzlichen Bestimmungen

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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit knapp 1.000.000 Mitgliedern und Förderern die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren.

Die Kernaufgaben der DLRG sind analog zur Wasserwacht:

  • Schwimmausbildung
  • Aufklärung
  • Wasserrettungsdienst

Die neuen Trendsportarten haben auch vor der Bergwacht-Region Chiemgau als Freizeit- und Erholungsraum nicht Halt gemacht. Neben dem Rafting (Schlauchbootfahren) auf den Wildwasserabschnitten der aus z. B.  dem Salzburger Pinzgau kommenden Saalach werden auch Schluchten und Klammen begangen, wobei die ursprünglich aus Frankreich und Spanien stammende Extremsportart unter dem Begriff „Canyoning“ bekannt wurde. Im gesamten Alpenraum gibt es ungefähr 300 Schluchten aller Schwierigkeitsgrade, von denen zehn Prozent regelmäßig von Gruppen begangen werden. Daher kann für unseren zuständigen Leitstellenbereich eine speziell ausgebildete Canyon-Rettungsgruppe (CRG) der Bergwacht-Region Chiemgau alarmiert werden. Diese besteht seit dem Jahr 2000 und setzt sich aus ehrenamtlichen und wassertauglichen Einsatzkräften der Bergwacht und der Wasserwacht zusammen, die Fachwissen aus der Berg- und Wasserrettung mitbringen und für die besonderen Anforderungen bei Notfällen in Gebirgsbächen speziell geschult wurden.

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